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{Genäht} Lesekissen ♥

Lesekissen 1
Ich lese gerne und auch viel.
Da war es ja nur eine Frage der Zeit, bis ich mir mal ein Lesekissen nähe!

Mittlerweile habe ich sogar zwei verschiedene.

Um Weihnachten herum hatte ich bei Instagram überall sogenannte „Leseknochen
gesehen und mir Anfang des Jahres dann auch mal einen genäht:

LeseknochenAllerdings musste ich im Laufe der „Nutzungszeit“ feststellen, dass es für mich nicht das optimale Lesekissen ist.
Das Buch rutscht gerne auch schon mal weg, und ich halte es am Ende des Tages dann doch selber fest…
Wofür dann ein Kissen?
(Ein Pro ist aber: Der Leseknochen macht sich ausgezeichnet als Nackenkissen!!! 😉 )

Dann habe ich aber auf Swaantje’s Handarbeitsblog eine Anleitung für ein ganz tolles
Lesekissen gefunden.
Klick. Zur Anleitung.

Lesekissen

Der Leseknochen war ja schon einfach zu nähen, aber dieses Lesekissen ist in
null-komma-nix genäht!
Nur das Füllen dauert lange, da es mit kleinen Styroporkügelchen gefüllt wird, und die wollen überall hin, nur nicht in das Kissen…
😉

Was sagt Ihr zu meinen Lesekissen???
Habt Ihr auch schon mal eines genäht???

Ich lese gerade…

… das „Montglane-Spiel – Das geheimnis der Acht“ von Katherine Neville.

Klappentext:

“ In den Wirren der Französischen Revolution wird die junge Novizin Mireille von ihrer Äbtissen auserwählt, die Figuren eines geheimnisvollen Schachspiels in Sicherheit zu bringen. Zweihundert Jahre später gerät auch die junge New Yorker Computerexpertin Kat in den Bann der mysteriösen Figuren, die – so heißt es – das Elixier des Lebens bergen. Als sie die Jagd nach ihnen aufnimmt, muss sie erfahren, dass ihr Gegner folgen, die die Macht des sagenumwobenen Montglane-Spiels um jeden Preis an sich reißen wollen…“

Diana Verlag, 9,95 €
ISBN: 978-3-453-35427-2

Eine Freundin hat mir das Buch empfohlen. Es ist schon etwas älter. Erstmals erschienen 1990. Das tut dem Buch jedoch keinen Abbruch. Es ist überaus spannend zu lesen!
Auch wenn ich hin und wieder über die „Computerexpertin“ schmunzeln muss. Im Buch spielt es 1972, da dreht sich alles um „Plattenspeicher“ oder RIESIGE Server-Anlagen. *lol*

Mit 702 Seiten ist es ein echter Wälzer, aber das ist mir nur Recht.

Weit bin ich noch nicht, aber begeistert allemal!

So, und nu´ muss ich weg, lesen! 😉

Lesezeichen aus Stoffrest ★ mit Tutorial

Heute habe ich wieder einmal eine Idee, was man mit eine Stückchen Reststoff so anfangen kann: Ein Lesezeichen aus Stoff!

Zutaten:
– Reststück Stoff
– Ein Stück dünne Pappe, zugeschnitten in Lesezeichenform
– etwas Satinband

Zuerst schneidest Du den Stoffrest so zu, dass Du noch genug Nahtzugabe hast, wenn Du den Stoff über dem Pappstück zusammenklappst.

Dann legst Du das Stoffstück rechts auf rechts zusammen und nähst es entlang der langen Kante zu, so dass die Pappe noch dazwischen passt. Danach nähst Du eine der kurzen Kanten knappkantig zu.

Jetzt kannst Du das Ganze auf rechte Stoffseite wenden.

Steck´ die Pappe ein, und klapp´ an der offenen Kante den Stoff vorsichtig nach innen.

Lege das Satinband mittig in die Öffnung und näh´ dann das ganze Lesezeichen knappkantig ab.

Schon hast Du ein schönes Lesezeichen mehr und einen Stoffrest weniger!

Hier ist mein schönes, neues Lesezeichen. Vorder- und Rückseite.
(Beide Seiten sind so schön, das ich hiermit beschließe, dass mein neues Lesezeichen ZWEI Vorderseiten hat!)

Ich habe es direkt zum Einsatz gebracht. 😉

Was benutzt Ihr für Lesezeichen?

Eins meiner Lieblings-Kinderbücher…

…ist „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ von Andreas Steinhöfel.

Beim durchschauen meines (doch sehr umfangreichen) Bücherregals ist es mir mal wieder in die Hände gefallen. Also dachte ich mir: Stellste das doch mal vor!


Klappentext:

Eigentlich soll Rico ja nur ein Ferientagebuch führen. Schwierig genug für einen, der leicht den roten Faden verliert – oder war er grün oder blau? Als er dann auch noch Oskar kennenlernt und die beiden dem berüchtigten Entführer Mister 2000 auf die Spur kommen, geht in seinem Kopf alles ganz schön durcheinander. Doch zusammen mit Oskar verlieren sogar die Tieferschatten etwas von ihrem Schrecken. Es ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft…

Rico sagt von sich selbst, dass er „tiefbegabt“ ist. „Tiefbegabt“ ist das Gegenteil von hochbegabt. „Ich kann zwar sehr viel denken, aber es dauert meistens länger als bei den Anderen“, sagt Rico von sich selbst.

Für die Schule muss er ein Ferientagebuch führen, in dem er die Begriffe, die er zu kompliziert findet noch einmal extra erklären soll. z.B:

SCHWERKRAFT: Wenn was schwerer ist als man selbst, zieht es einen an. Zum Beispiel ist die Erde schwerer als so ziemlich alles, deshalb fällt auch keiner von ihr runter. Entdeckt hat die Schwerkraft ein Mann names Isaac Newton. Sie ist gefährlich für Busen und Äpfel. Womöglich auch für andere runde Sachen.

EGOISMUS: Wenn man nur an sich selber denkt. Es gibt auch das Gegenteil davon, dann denkt man nur an andere, und wer das tut, wird ein Heiliger. Heilige werden allerdings dann meistens nur ausgenutzt und zuletzt abgemurkst. Man muss wohl ein Mittelding finden und außerdem den passenden Schalter.

Eines Tages lernt Rico den hochbegabten Oskar kennen. Einen Besserwisser, wie er im Buche steht, der immer einen Motorradhelm trägt, damit er sich nicht an etwas verletzt, was einfach so vom Himmel fällt.

Eine zuerst noch etwas zögerliche Freundschaft entsteht zwischen den beiden ungleichen Jungen. Doch zusammen schaffen sie es, dem Kinderentführer „Mister 2000“ auf die Spur zu kommen, und während der hochbegabte Oskar entführt wird ist es der tiefbegabte Rico, der mit unglaublich viel Mut und (langsamen) Köpfchen alles aufdeckt und Oskar rettet.

Ein sehr gelungenes Kinderbuch, das ich auch jedem Erwachsenen anraten würde. Ich habe mit Rico mitgefiebert, und bei seinen Erklärungen Tränen gelacht!

Mein Lesesessel

So, heute habe ich beschlossen, dass ich Euch meinen wunderbaren und absolut gemütlichen Lesesessel nicht länger vorenthalten kann!

Er begleitet mich nun schon seit etwas mehr als 6 Jahren. Mit von der Partie ist der kleine Fußschemel. Die beiden sind gute Freunde. 😉

Und last but not least: Mein Lieblings-Patchworkkissen! Die Kissenhülle habe ich vor einiger Zeit aus Stoffresten genäht. Ich liebe es.

Die Chemie des Todes

Wenn ich nicht gerade nähe, oder versuche wach zu bleiben (weil ich derzeit Kaffee-faste), dann lese ich auch sehr gerne!

Derzeit lese ich „Die Chemie des Todes“ von Simon Beckett.

Gekauft habe ich mir dieses Taschenbuch schon im Sommer vor zwei Jahren, als ich es als Sonderausgabe entdeckte.
…und jetzt komme ich endlich mal dazu es zu lesen!

Ich bin zwar erst auf Seite 98 aber ich kann schon eins sagen: Es ist sehr spannend!

Simon Becketts Krimi dreht sich um David Hunter, der aus zuerst noch ungeklärten Gründen von London in ein winziges Dorf auf dem Land zieht, um den ansässigen Landarzt zu vertreten.
Dort wird er auch nach Jahren noch von den Einheimischen nicht wirklich akzeptiert.
Als zwei Jungen eine entstellte Frauenleiche mit Schwanenflügeln in der Nähe des Dorfes finden, stellt sich heraus, dass David Hunter der beste anthropologische Forensiker Englands war, bis seine Frau und seine Tochter bei einem tragischen Unfall ums Leben kamen.
Eigentlich wollte Hunter das alles hinter sich lassen…

Mehr kann ich noch nicht sagen, denn weiter bin ich noch nicht. 😉

Jedenfalls habe ich mir heute noch ein wirklich schönes und auch sehr praktisches Lesezeichen dazu gekauft:

Das Lesezeichen ist sehr stabil und mit einem Gummiband versehen, welches man um das ganze Buch ziehen kann. Sehr nützlich bei Taschenbüchern. Kein Aufblättern mehr, wenn man das Buch zur Seite legt!