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Blog-Umzug – Ein Erfahrungsbericht

Nun blogge ich ja schon seit einiger Zeit (seit Februar 2011 um genau zu sein), und immer schon hatte mich der Gedanke fasziniert, meinen Blog auf einer eigenen Domain selber zu hosten.

Dieses Wochenende war es also soweit!

Die Domain http://frauschloerte.de wurde mein und ich begann mit dem Abenteuer meinen bereits bestehenden
Wordpress.com-Blog auf einen selbstgehosteten WordPress-Blog umzuziehen.

So sieht er jetzt aus (für´s erste auf jeden Fall):

neuerblog_umzug

…aber ich kann Euch sagen: Es war ein langer, langer Weg bis hierhin…

Naiv hatte ich mir den Umzug ganz einfach vorgestellt:

– Domain und Webspace besorgen
– WordPress istallieren
– Alles aus dem WordPress.com-Blog exportieren
– Alles in den neuen Blog importieren
– Fertig.

Tja, die Domain und der Webspace waren wirklich kein Problem. Ich hatte sogar das Glück, dass in dem Webspace-Paket, dass ich gebucht habe, WordPress schon fast installiert war (ich sage fast, weil es nur ein paar Klicks waren, bis das WordPress dann installiert war).

Auch der Export aus dem alten Blog in eine XML.Datei war kein größeres Problem.

Aber dann.
Aber dann…

Dann ging es an den Import!
Eigentlich keine große Sache. Man geht im WordPress Backend zu den Plugins, installiert und aktiviert den „WordPress Importer“ und lädt die XML.Datei hoch.
Klingt doch total einfach.
Hätte dieser Importer nicht so seine Probleme…

Er hat immer wieder mitten im Upload abgebrochen. Nach einer gefühlten Ewigkeit (und sehr vielen Nerven!) und zigmaligem neuladen der Seite war meine Geduld am Ende!

Also habe ich den Importer erst mal wieder deaktiviert, dann gelöscht, dann neu installiert, und die Datei nochmal hochgeladen.

Auch jetzt musste ich immer und immer wieder neuladen, aber irgendwann hatte er dann doch soweit alles hochgeladen.
Bis auf eine handvoll Bilder. Gut, musste ich die halt manuell hochladen.

Super, dacht ich, jetzt füge ich noch schnell die Links von meiner Blogroll hinzu und stelle mir meine Widgets wieder ein, und fertig ist die Laube.

Tja.
Da musste ich dann erstmal feststellen, dass das selbstgehostete WordPress nur
sehr weinige der Funktionen/Werkzeuge, die ich vom wordpress.com-Blog kannte, bereits installiert hat.
„Links“ gab es z.B. gar nicht.
Und auch bei den voreingestellten Widgets sah es mager aus…

Nun ging mein
„Ich-suche-eine-Funktion-und-installiere-das-zugehörige-Plugin-Marathon“
los.

Es fing an bei „Links“ und ging über „Kommentare abonnieren können“ bis hin zu
„Benuterbild hinzufügen können“.
(und dazwischen waren noch viele, viele mehr…)

Und zwar immer nach Schema F:

– Passendes Plugin suchen
– Passendes Plugin herunterladen
– Passendes Plugin installieren und aktivieren
– Passendes Plugin anpassen

Ich kann Euch sagen, da kann Zeit drauf gehen. Und zwar nicht zu knapp!

So. Aber jetzt genug des langweiligen Geredes.

Das Ende vom Lied ist: Ich habe es letztendlich doch alles irgendwie geschafft, und hier ist also mein Blog.
Wunderbar umgezogen!

Und, was sagt Ihr?

Ist von Euch auch schon mal einer mit einem Blog umgezogen?