Kategorie-Archiv: Anleitungen – Frau Schlörte erklärt

1 Jeans, 3 Recyclingideen – Idee 3: Jeans-Topflappen

…und endlich Teil 3 meines neuen Projektes.

Nach der einfachen Beuteltasche und den Jeans-Aufnähern für ein T-Shirt habe ich tatsächlich noch ein ganzes Hosenbein übrig gehabt!
😉

Ich habe hin und her überlegt, und dann ist mir die Erleuchtung gekommen:
Ich mache Jeans-Topflappen!

Topflappen?
TOPFLAPPEN?
T O P F L A P P E N ?

Ja! Das ist wirklich mein Ernst: Topflappen!
😉

Recyclingidee3_Jeans-Topflappen_W
Hier also das verbliebene Hosenbein, bereits an einer Seite aufgetrennt:
Recyclingidee3_Jeans-Topflappen_W_1

Ich habe mir eine 17×17 cm große Vorlage für die Topflappen gebastelt, und diese dann 4x auf den Stoff abgezeichnet:
Recyclingidee3_Jeans-Topflappen_W_2

Die vier ausgeschnittenen Vierecke:
Recyclingidee3_Jeans-Topflappen_W_3

Dann habe ich das Viereck noch 2x aus Volumenvlies zugeschnitten:
Recyclingidee3_Jeans-Topflappen_W_4Je zwei „Sandwiches“  zusammengesteckt:
Recyclingidee3_Jeans-Topflappen_W_5

Und dann einfach kreuz und quer drübergenäht, damit alle drei Lagen später nicht verrutschen.
(Außerdem sieht es auch noch schick aus.)
Recyclingidee3_Jeans-Topflappen_W_6

Danach die Ecken abgerundet:
Recyclingidee3_Jeans-Topflappen_W_7

Jetzt noch alles mit rundherum mit Schrägband eingefasst:
Recyclingidee3_Jeans-Topflappen_W_8

Für die Aufhänger einfach noch zwei kurze Streifen Schrägband zugeschnitten:
Recyclingidee3_Jeans-Topflappen_W_9

Diese zusammengefasst einmal längs abgenäht und dann an einer Ecke auf der Rückseite festgenäht:
Recyclingidee3_Jeans-Topflappen_W_10

Tatatataaaaaaaaaa:
Die fertigen Jeans-Topflappen!

Recyclingidee3_Jeans-Topflappen_W_11

Topflappen kann man ja nie genug haben, oder???
Wie hat Euch meine Jeans-Recyclingreihe gefallen???

1 Jeans, 3 Recyclingideen – Idee 2: Jeans-Aufnäher für ein T-Shirt

Heute gibt es also Teil 2 meines neuen Projektes.

1 1/2 Hosenbeine sind ja nach der ersten Idee (einfache Beuteltasche) noch übrig, da lässt sich ja noch was machen.
😉

Und zwar ein paar schicke Aufnäher für ein langweiliges, unifarbenes T-Shirt.

Recyclingidee 2 Jeans-Aufnaeher fuer T-ShirtHier also das unifarbene T-Shirt:
Recyclingidee 2 Jeans-Aufnaeher fuer T-Shirt 1

Und hier der Rest Hosenbein, der noch von der Tasche übrig ist:
Recyclingidee 2 Jeans-Aufnaeher fuer T-Shirt 2Auf die Rückseite dieses Hosenbeinrests einfach Vliesofix aufnähen.
(Das ist ein seeeeehr praktisches Hilfsmittel. Ein Vlies, das doppelseitig aufgebügelt werden kann. Sozusagen das doppelseitige Klebeband zum nähen.)
Recyclingidee 2 Jeans-Aufnaeher fuer T-Shirt 3

Jetzt wird´s etwas knifflig.
Ich möchte Buchstaben auf das Shirt nähen, die muss ich also spiegelverkehrt auf das Vliesofix aufmalen.
(Wem das zu kompliziert ist, der kann sich auch erst eine Schablone von den Buchstaben machen und die dann verkehrt herum auflegen und abzeichnen. Aber dafür bin ich zu faul.)
😉
Recyclingidee 2 Jeans-Aufnaeher fuer T-Shirt 4

Die Buchstaben dann ausschneiden:
Recyclingidee 2 Jeans-Aufnaeher fuer T-Shirt 5

Und einfach mal mit Stecknadeln grob Probe stecken:
Recyclingidee 2 Jeans-Aufnaeher fuer T-Shirt 6

Das Vlies-Papier auf der Rückseite der Buchstaben abziehen und auf das T-Shirt bügeln:
Recyclingidee 2 Jeans-Aufnaeher fuer T-Shirt 7

Jetzt mit Gradstich festnähen:
Recyclingidee 2 Jeans-Aufnaeher fuer T-Shirt 8

Damit es nachher nicht so langweilig aussieht, knibbel ich die Ränder etwas ab, damit es ein wenig ausfranst:
Recyclingidee 2 Jeans-Aufnaeher fuer T-Shirt 9

Schon ist aus einem langweiligen T-Shirt ein echter Hingucker geworden!
So kann man frau die Lieblingsjeans immer bei sich tragen.

Recyclingidee 2 Jeans-Aufnaeher fuer T-Shirt 10

Noch ein paar Details:
Recyclingidee 2 Jeans-Aufnaeher fuer T-Shirt 11

Und das beste ist: Mit jedem Waschen des T-Shirts werden die Buchstaben immer mehr ausfransen und es so immer toller aussehen!

Und??? Gefällt es Euch???

1 Jeans, 3 Recyclingideen – Idee 1: einfache Beuteltasche

Wie ich es hier schon mal angekündigt habe, ist mein neues Projekt eine alte Jeans.
Tragbar ist sie nicht mehr so wirklich, da sie ein wirklich großes Loch auf der Rückseite hat…
Aber wegwerfen? No way!

Also zeige ich Euch, wie man so eine Lieblingsjeans auch noch prima recyceln kann.

Recyclingidee 1 Jeans-Beuteltasche

Eine einfache Beuteltasche ist die erste Recyclingidee.
Das geht schnell und es muss auch gar nicht so viel genäht werden.

Recyclingidee 1 Jeans-Beuteltasche 1

Die Jeans einfach auf Höhe des Schritts abschneiden: Recyclingidee 1 Jeans-Beuteltasche 2

Dann das abgeschnittene Stück auf links wenden und die untere Öffnung zunähen:Recyclingidee 1 Jeans-Beuteltasche 3

Wieder auf rechts gedreht, sieht es dann so aus:Recyclingidee 1 Jeans-Beuteltasche 4

Die einfache Beuteltasche soll mit einem langen Henkel über die Gurtschlaufen gehalten werden. Dazu müssen vorne und hinten auf gleicher Höhe Gurtschlaufen vorhanden sein.
(Die Gurtschlaufe ganz hinten in der Mitte wird einfach ausgelassen.)
Also einfach zwei Stücke von einem Hosenbeinsaum abschneiden und als neue Gurtschlaufen auf der Rückseite der Jeans annähen:

Recyclingidee 1 Jeans-Beuteltasche 5

Jetzt aus eben diesem Hosenbein zwei lange Streifen schneiden, die dann zusammengefaltet als Henkel zusammen genäht werden:Recyclingidee 1 Jeans-Beuteltasche 6

Die zwei entstandenen Henkel an einer Seite zusammen nähen, durch alle Gurtschlaufen – außer der hinten in der Mitte – fädeln, und dann die verbleibenden Enden zusammen nähen:Recyclingidee 1 Jeans-Beuteltasche 7

Voila.
Fertig ist die einfache Beuteltasche.
Recyclingidee 1 Jeans-Beuteltasche fertig Recyclingidee 1 Jeans-Beuteltasche fertig 2

Wer noch schneller fertig sein will, lässt einfach den Jeans-Henkel weg und fädelt statt dessen eine grobe Kordel oder einen dünnen Schal durch die Gurtschlaufen.

Wie gefällt Euch die erste Recyclingidee???

✂ DIY Haarband mit Blume ✂ Teil 2

So. Nun zum zweiten Teil. Die Blume für mein Haarband.

(Wer Teil 1 noch nicht gelesen hat. Hier geht´s lang: Klick.)

Hier schon mal ein Bild von meinem hübschen neuen Haarband mit Blume.
*hach*

So. Und nun geht´s an die Blume:

Dazu habe ich einen Kreis aus dem Reststück Karostoff ausgeschnitten.

Diesen Kreis dann mit Gradstich (möglichst lange Stiche!!!) mit der Nähmaschine einmal rumherum abgenäht. Die Enden jedoch nicht gesichert!
(Wer keine Nähmaschine hat: Kann man auch einfach mit der Hand große Stiche nähen.)
Zwei Fäden gepackt und vorsichtig zusammen gezogen, so dass ein Beutel entsteht.

Die oberen Enden des „Beutels“ habe ich dann nach Innen geschoben und alles zurechtgedrückt. Voila: Eine Yoyo-Blume. 🙂
Meine Deko für die Blume besteht aus einem Filzblümchen und einem kleinen Knopf.

Dann habe ich mir eine Stelle auf dem Haarband gesucht und die Blume mit dem Knopfannähfuß der Nähmaschine festgenäht. Dabei habe ich alles zusammengefasst.

Fertig!!!

Wie gefällt Euch mein sommerliches Blumen-Haarband???
Tragt Ihr auch Haarbänder???

✂ DIY Haarband mit Blume ✂ Teil 1

Da es ja jetzt doch endlich schon sommerlich warm wird habe ich beschlossen mir ein Haarband zu nähen!

Zutaten:

– Stoffreste
– breites Gummiband
– Maßband
– Schere
– Deko
– Nähmaschine

Mit dem Maßband erst mal den Kopf vermessen.
Mein Kopf hat einen Umfang von 56 cm.

Für das Haarband gibt es ein breites Stück das oben am Kopf sitzt und ein schmales Stück mit Gummizug für den Halt. Bei meinem Kopfumfang  nehme ich für das breite Stück eine Länge von 40 cm + je 1 cm Nahtzugabe an den Enden = 42 cm.

Also habe ich ein 42 cm langes Stoffstück zugeschnitten und dann längs in der Hälfte gefaltet und dann noch mal längs gefaltet. (Siehe Bild oben rechts.)

Dann habe ich an der oberen Längskante einen leichten Bogen abgeschnitten.
Aufgefaltet habe ich nun zwei gleiche Stoffstücke, die in der Mitte etwas dicker und zum Rand hin etwas schmaler sind.
Diese Stücke habe ich rechts auf rechts aufeinandergelegt und die Längskanten zugenäht.

Für das schmale Stück für den Gummizug habe ich zwei Stoffstreifen zugeschnitten, die je 25 cm lang waren. Die Streifen habe ich dann auch rechts auf rechts an den Längskanten zugenäht.

Beide Streifen habe ich gewendet. Bei dem großen, breiteren Streifen habe ich dann noch links und rechts je 1 cm wieder nach Innen eingeschlagen und alles gebügelt.

Danach habe ich ein Stück Gummiband zugeschnitten. In meinem Fall 17 cm lang.
Das Gummiband dann durch den schmalen Stoffstreifen gezogen und an den Enden ordentlich festgenäht.

So sieht dann der fertige Gummizug aus. Die „Knitterfalten“ habe ich noch ein  bißchen verteilt.

Zum Schluss habe ich dann einfach die Enden des Gummizugs in die Enden des großen Stoffstücks gesteckt und das Ganze festgenäht!
Fertig ist das Haarband.

In Teil 2 zeige ich Euch dann noch, wie ich eine hübsche Dekoblume an das Haarband genäht habe.

Bis gleich. 😉

Hier geht´s zu Teil 2.

DIY Ostereier-Wärmer ♥ mit Tutorial

Vor ein paar Tagen habe ich es ja schon angekündigt: Eine neue Osterdeko muss her!
Letztes Jahr habe ich Osterstrauch-Anhänger aus Filz gebastelt, dass könnt ihr hier noch mal sehen.

Dieses Jahr habe ich mich für Ostereier-Wärmer entschieden.
Die sind nämlich nicht nur praktisch, sondern auch dekorativ!!! 😉

Diese beiden Eier in ihren Bechern haben mir Modell gestanden:

Zutaten:

– Größere Stoffreste
– Größere Reste Volumenvlies (damit die Wärme bleibt)
– Schrägband
– Schere
– Nähmaschine

Zuerst sind die Ohren dran:
Dazu ein Reststück Stoff rechts auf rechts falten und Ohren aufzeichnen.
(Nicht zu klein zeichnen, sonst kann man sie später nicht wenden.)
Ohren abnähen und knappkantig ausschneiden.

Ohren wenden, dann noch einmal schmalkantig abnähen.

Ein größeres Reststück Stoff auf ein Stück Vlies legen, den Eierbecher darauf platzieren und eine grobe Form darum aufzeichen.
In etwa die Form eines großen Torbogens.

Hier habe ich den Torbogen ausgeschnitten:

Ein weiteres Stück Stoff in der selben Form zuschneiden, beide Stücke auf Volumenvlies nähen, und ausschneiden.

Die Ohren oben auf eine Stoffseite legen und knappkantig annähen.

Die unteren Seiten der beiden Stoffstücke mit Schrägband einfassen, dann beide Stücke rechts auf rechts aufeinander legen und festnähen. Am besten mit einer Overlock, oder mit dem Overlockfuß und Overlockstich der Nähmaschine.
(Wer so etwas nicht hat: Mit Zickzackstich abnähen.)

So sieht dann das Ergebnis aus:

Jetzt den Ostereier-Wärmer wenden und noch einmal entlang des „Torbogens“ schmal abnähen. Fertig. 🙂

Ich hoffe, Euch hat mein Tutorial gefallen, und Ihr näht Euch auch
so witzige Ostereier-Wärmer.

Lesezeichen aus Stoffrest ★ mit Tutorial

Heute habe ich wieder einmal eine Idee, was man mit eine Stückchen Reststoff so anfangen kann: Ein Lesezeichen aus Stoff!

Zutaten:
– Reststück Stoff
– Ein Stück dünne Pappe, zugeschnitten in Lesezeichenform
– etwas Satinband

Zuerst schneidest Du den Stoffrest so zu, dass Du noch genug Nahtzugabe hast, wenn Du den Stoff über dem Pappstück zusammenklappst.

Dann legst Du das Stoffstück rechts auf rechts zusammen und nähst es entlang der langen Kante zu, so dass die Pappe noch dazwischen passt. Danach nähst Du eine der kurzen Kanten knappkantig zu.

Jetzt kannst Du das Ganze auf rechte Stoffseite wenden.

Steck´ die Pappe ein, und klapp´ an der offenen Kante den Stoff vorsichtig nach innen.

Lege das Satinband mittig in die Öffnung und näh´ dann das ganze Lesezeichen knappkantig ab.

Schon hast Du ein schönes Lesezeichen mehr und einen Stoffrest weniger!

Hier ist mein schönes, neues Lesezeichen. Vorder- und Rückseite.
(Beide Seiten sind so schön, das ich hiermit beschließe, dass mein neues Lesezeichen ZWEI Vorderseiten hat!)

Ich habe es direkt zum Einsatz gebracht. 😉

Was benutzt Ihr für Lesezeichen?

Blumen aus Stoffresten ★ mit Tutorial

Jeder, der näht kennt das: Was soll man bloß mit den vielen Stoffresten tun?

Wie wäre es denn mit ganz schnellen Stoffblumen? Und zwar ganz OHNE nähen!

Zutaten:
– Stoffreste
– Blumendraht
– Zickzack-Schere

Los geht´s:

Aus den Stoffresten Kreise ausschneiden. Die müssen nicht perfekt sein, wie Ihr seht.

So einen Kreis einmal in der Mitte falten.

Und das Ganze noch einmal falten, so dass ein Kegel entsteht.

Das untere Ende des Kegels fest mit Blumendraht umwickeln.

Einen besonders schönen Effekt gibt es, wenn man zwei verschiedenfarbige Stoffstücke ineinander steckt und umwickelt.

Mein fertiger Stoffreste-Blumenstrauß im Väschen.

Ist eins-fix-drei gemacht und sieht einfach nur schön aus.
Also jetzt ab mit Euch und ran an die Stoffreste!
😉

DIY Untersetzer aus Stoffresten ★ mit Tutorial

Heute zeige ich Euch, wie Ihr Stoffreste in wunderschöne, einzigartige Untersetzer verwandelt.

Zutaten:
– Stoffreste
– Satinbänder
– ein Handtuch (oder ein größerer Stoffrest)
– Schrägband
– etwas Pappe
– Schere, Stoffmarker, Nadeln, Nähmaschine

Schneide zuerst die Stoffreste in relativ gleich dicke Streife. Nähe dann jeweils einige Streifen (ich habe hier immer drei genommen) an den kurzen Seiten aneinander.

Nähe dann die Streifen an den langen Seiten zusammen. Bügel alles.

Jetzt schneidest Du das große Stück quer in Streifen. Ich habe es in verschieden dicke Streifen geschnitten. Wichtig ist nur, dass jeweils zwei Streifen gleich dick sind. Diese werden dann wieder an den kurzen Seiten aneinander genäht…

…und auch wieder an den langen Seiten aneiander genäht. Nochmal alles Bügeln.
Nähe nach Belieben kreuz und quer Satinbänder auf.

Lege alles links auf links auf ein Handtuch (oder einen großen Stoffrest). Schneide aus der Pappe eine runde Vorlage aus, so groß wie Du Deinene Untersetzer haben möchtest.

Lege die Papp-Vorlage auf den Stoff, und markiere mit dem Stoffmarker den Kreis.
Fixiere alles mit Nadeln.

Schneide die fixierten Kreise vorsichtig aus. Fasse Deine Untersetzer mit Schrägband ein:

Fertig! 🙂

So schön können Stoffreste sein! Und diese Untersetzer sind absolut waschbar!