Verflixt & zugenäht ★ Teil 3

…und wieder ein neuer Teil meiner „Verflixt und zugenäht“-Reihe. Wer den ersten Teil und zweiten Teil noch nicht gelesen hat: Es geht um meine blutigen Näh-Anfänge 😉

HEUTE: Das Jersey-Kleid

Nachdem ich ja schon einen Rock genäht hatte, der immerhin tragbar war, war ich etwas größenwahnsinnig geworden:

Na klar, jetzt konnte ich ja nähen, da war doch ein Jersey-Kleid aus Mamas alter Burda von 1968 ein Klacks! Ha!

Also bin ich los in den ersten Stoffladen am Platze und habe für TEUER Geld den Jersey-Stoff erstanden. Nur das Feinste vom Feinen!

Auf den ersten Blick springt einen schon der verhunzte Saum ins Auge…

Taschen hatte ich bis dato noch nie genäht. Dann auch noch falsch zugeschnitten, so dass mir Stoff fehlte, den ich dann dilettantisch per Hand angenähen musste.

An der linken Tasche habe ich mir dann gleich ein Loch ins Kleid gerissen. Der V-Ausschnitt wollte auch nicht so, wie ich wollte.

Auch hatte ich noch nichts davon gehört, dass man für dehnbaren Jerseystoff eine andere Nähnadel nimmt, damit der Stoff nicht „verkrumpelt“.

Dann habe ich auch noch was falsch angenäht (rote Ärmel), die ich dann wieder heraustrennen musste, und den Saum habe ich total verbockt, wegen der Nähnadel-Geschichte…

Ich hatte wirklich überlegt, es einfach weg zu schmeißen aber dann habe ich es als Mahnmal in meinen Schrank gehängt und erst mal wieder „kleinere Brötchen gebacken“.

😉

5 Gedanken zu „Verflixt & zugenäht ★ Teil 3

  1. Was für ein Glück, dass ich nicht allein bin mit meinen großen und kleinen Anfängernähsünden. Ich glaube, ich hätte das Kleid gar nicht fertig genäht. Wenn mir etwas nicht gelingt und keine Rettung mehr möglich ist (Loch im Stoff z.B.) dann werf ich es weg. Ich mag nicht immer an meine Fehler erinnert werden. 😀

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